Dokumentation

Erfolgreicher Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der römischen Stadtmauer Zeughausstraße/ Burgmauer 2018

 
Im Auftrag des Fördervereins „Römische Stadtmauer Köln“ wurde das über circa 87 m lange und im Mittel 4, 80 m hohe Teilstück der römischen Stadtmauer an der Zeughausstraße/ Burgmauer fachgerecht saniert. Die Sanierungsmaßnahme beinhaltete eine vollständige Instandsetzung der schadhaft geworden, modernen Abdeckung der antiken Mauerkrone. Außerdem wurde tief gehendes Wurzelwerk, das die Mauerwerkssubstanz schädigte, vollumfänglich beseitigt und gelockerte Werksteine neu versetzt. Die Restaurierung wurde von Dipl. Restaurator Bruno Piek unter der Fachaufsicht des Römisch-Germanischen Museums der Stadt Köln durchgeführt.
Für die großzügige Förderung dieser Maßnahme gilt der Irene und Sigurd Greven Stiftung und der C. L. Grosspeter Stiftung ein besonderer Dank.
 
Der vergleichsweise gute Überlieferungszustand der römischen Stadtmauer an der Zeughausstraße/ Burgmauer gründet darauf, dass die Mauer von 1441 bis 1837 konstruktiver Bestandteil des reichsstädtischen Kornhauses von Köln gewesen ist. Anlässlich des Baus eines preußischen Militärwagenhauses auf Höhe des heutigen Parkplatzes der Bezirksregierung Köln wurde das Kornhaus niedergelegt und damit die römische Stadtmauer baulich freigestellt. Heute wird die gesamte römische Stadtmauer in diesem Bereich von der U-Bahn unterfahren und ist auf einzelnen Stahlbeton-Böcken aufgelagert.

Restauriertes Mauerstück