Pressemitteilungen

Kölner Stadt-Anzeiger – 17.02.20

Kosten unklar: Kölner Römerturm muss wegen bröckelnder Fassade saniert werden

 
K öln – Seit fast 2000 Jahren steht der Rundturm an der heutigen Zeughausstraße in der Kölner Innenstadt. Mit 18 weiteren war er Teil der römischen Stadtmauer, ist heute allerdings als einziger noch vollständig erhalten. Doch der Turm hat eine Blase – eine leichte Wölbung der Mauerschale an der Nordseite.
Das wurde jetzt im Zuge einer Schadensuntersuchung festgestellt. „Der Turm ist weiterhin standfest, aber wir müssen die Fassade sichern und dafür eine technische Lösung finden“, erklärte der Leiter des Römisch-Germanischen Museums (RGM) Markus Trier.

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Op jück – 25.11.2019

Mit der Heinzel-Briefmarke die Römermauer retten

D en Römerturm habt Ihr sicher alle schon einmal gesehen: Er war Teil der römischen Stadtbefestigung und steht heute in der Zeughausstraße, ganz in der Nähe vom Stadtmuseum. Von der Römermauer ist in Köln aber noch mehr erhalten geblieben. „Sie ist das Denkmal Nummer eins in Köln“, sagt Barbara Schock-Werner, ehemals Dombaumeisterin, heute Vorsitzende des Fördervereins Römische Stadtmauer Köln, bei einem Pressetermin zur Sanierung der Mauer. Aber leider hat die Zeit an ihr ihre Spuren hinterlassen: Graffiti und Löcher, die mit wilden Balkenkonstruktionen abgestützt werden, sieht man beispielsweise an dem langen Stück Mauer im Mühlenbach. Deshalb soll genau dieses Stück Mauer in den kommenden Jahren saniert werden. Das wird jedoch rund 1,4 Millionen Euro kosten – auch, weil man einen Teil des ehemaligen Stadtmauerturms wieder aufbauen möchte, der an dieser Stelle stand. „Dort ist die Mauer besonders dünn“, erfahren wir. Denn schließlich war er die verdickende Stütze. Darum ist die Sanierung ein guter Anlass, zumindest teilweise das ursprüngliche Aussehen der Stadtmauer mit Turm wiederherzustellen.
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Die Heinzel-Briefmarke, vorgestellt von Frau Prof. Schock-Werner, Herrn Adenauer und Herrn Schäfer vom Förderverein vor der Stadtmauer (© Barbara Blaß, Op jück)
Die Heinzel-Briefmarke, vorgestellt von Frau Prof. Schock-Werner, Herrn Adenauer und Herrn Schäfer vom Förderverein vor der Stadtmauer (© Barbara Blaß, Op jück)

 
 

Colonia 3D

E ine Vorstellung der Großartigkeit (magnificentia) der römischen Stadtmauer von Köln erhält man in der 3D-Visualisierung von Colonia 3D. Die beeindruckende 3D Rekonstruktion der Colonia Claudia Ara Agrippinensium ermöglicht einen lebhaften Einblick in das römische Stadtbild. Flanieren Sie virtuell der römischen Stadtmauer entlang und erhaschen Sie einen Eindruck, wie es zu römischen Zeiten ausgesehen haben könnte.

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Blick von Süden auf die Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Im Bildvordergrund ist das Stadttor an der heutigen Hohe Pforte zu sehen. Von hier führt der cardo maximus über die heutige Hohe Straße nach Norden; Bildnachweis Colonia3D.
Blick von Süden auf die Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Im Bildvordergrund ist das Stadttor an der heutigen Hohe Pforte zu sehen. Von hier führt der cardo maximus über die heutige Hohe Straße nach Norden; Bildnachweis Colonia3D.

 
 

Bauforum24

Film zum U-Bahnbau 1963: Römermauer und Römerturm

 
I n der Stadt Köln wurde 1963 mit dem Bau der U-Bahn begonnen. Im Rahmen dessen galt es auch zwei historische Bauwerke und Wahrzeichen von Köln, nämlich die Römermauer und den Römerturm, vor Beschädigungen zu bewahren. In folgendem Film sehen Sie unteranderem, wie mit dieser Aufgabe umgegangen wurde:

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Kölnische Rundschau – 04.07.18

Förderverein startet Sanierung und Spendensammlung

 
K öln – Noch gut drei Wochen, dann können so schnell keine Wurzeln mehr die knapp 2000 Jahre alte Stadtmauer hinter dem Zeughaus sprengen. Der Restaurator Bruno Piek hat auf Kosten des „Fördervereins Römische Stadtmauer Köln“ etliche Wurzelstränge aus den Fugen gezogen. Einige waren mehrere Zentimeter dick. Und vor allem hat er die Betonplatten abgenommen, die mal als Schutz auf der Ziegelsteinmauer befestigt worden waren. „Durch die Fugen war Wasser eingedrungen, und darunter sammelte sich Humus“, erklärte Piek. Gestern riss er letzte Bäume aus, die sich in 4,80 Metern Höhe selbst gepflanzt hatten – vor Jahren.

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Kölner Stadt-Anzeiger – 05.07.18

Die Rettung der römischen Stadtmauer

 
„D ie Nachkommen der Römer sollten etwas für ihre Stadtmauer tun.“ Davon ist Barbara Schock-Werner überzeugt, die dem Förderverein Römische Stadtmauer Köln vorsteht. Ihrer Überzeugung verlieh sie Nachdruck, als nun die Umsetzung des ersten Vereinsprojekts vorgestellt wurde: die Sanierung des 90 Meter langen Stücks der römischen Mauer an der Zeughausstraße.
Möglich ist sie dank Spenden von zwei Stiftungen in einer Gesamthöhe von 40 000 Euro. Ein Bürger habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass der Zustand dieses Mauerabschnitts „furchtbar“ sei, sagte Schock-Werner; das habe sie in der Serie „Auf den Punkt“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ öffentlich gemacht, anschließend sei die Idee einer Vereinsgründung aufgekommen.

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